du hast FRagen? Wir haben Antworten!

Du hast noch Fragen zur Ausbildung, zum Beruf oder zu Deinen Möglichkeiten? Hier findest Du kompakte Antworten auf die wichtigsten Themen – verständlich erklärt und schnell auf den Punkt gebracht.

Du lernst alles rund um Rohstoffe, Prozesse, Abfüllung und Qualitätskontrolle von Bier und weiteren Getränken. Hygiene, Laborarbeit und der technische Umgang mit Produktionsanlagen gehören ebenfalls dazu.
Weitere Infos zu den Tätigkeiten als Brauer/in und Mälzer/in findest du hier

Die Ausbildung Brauer/in und Mälzer/in dauert in der Regel 3 Jahre und findet dual im Betrieb und in der Berufsschule statt.
Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich.

 Begleitend zur Ausbildung im Betrieb besuchst du regelmäßig die Berufsschule. Der Unterricht ergänzt und vertieft deine in der Praxis erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten. Dabei ist es Aufgabe der Berufsschule, fachliche Kenntnisse theoretisch zu untermauern und Zusammenhänge zwischen den einzelnen Produktionsabläufen zu vermitteln. Du lernst du nicht nur, wie etwas zu tun ist, sondern auch, warum.

Überwiegend findet die Berufsschulausbildung als Blockunterricht statt. Das heißt, du gehst nicht tageweise in die Berufsschule, sondern mehrere Tage oder Wochen am Stück.

Interesse an Naturwissenschaften, technisches Verständnis und Freude an praktischer Arbeit sind eine gute Basis.
Daneben sind Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein bei der Herstellung von Lebensmitteln wichtig.

In der Regel wird mindestens ein guter Mittelschul- oder Realschulabschluss vorausgesetzt. Der Einstieg ist auch mit Abitur oder Fachabitur möglich.

Als Brauer/in und Mälzer/in erhältst du im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen eine überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung.
Dein Ausbildungsgehalt kann jedoch je nach Region, Tarifbindung und Art des Betriebs unterschiedlich ausfallen.
Nähere Informationen findest du hier

Der Haustrunk ist eine traditionsreiche Besonderheit im Brauereiwesen. Mitarbeitende erhalten dabei eine festgelegte Menge Getränke aus eigener Produktion als Teil des Gehalts.

Nein, natürlich nicht. Wichtig ist, dass Du Leidenschaft und Interesse für die Tätigkeiten in diesem Beruf mitbringst.

Der Schwerpunkt liegt in der Herstellung, ergänzt durch Laboranalysen, Prozessüberwachung und technische Abläufe.
Je nach Betrieb erhältst Du Einblicke in verschiedene Bereiche.

In der Ausbildung zum/zur Brauer/in und Mälzer/in lernst du nicht nur wie Bier hergestellt wird. Wasser, Saft, Limonaden, Energy-Drinks, Eistee, funktionelle Getränke… Als Fachmann bzw. Fachfrau lernst du auch, auf was es bei der Produktion von weiteren Getränken ankommt.

Die Abschluss- oder Gesellenprüfung besteht aus zwei Teilen. Teil 1 findet im vierten Ausbildungshalbjahr statt, Teil 2 am Ende der Berufsausbildung. Beide Teile zählen am Ende zur Gesamtnote.

Die Getränkebranche ist eine stabile und zukunftssichere Branche – getrunken wird schließlich immer!
Mit der Weiterbildung zum/zur Meister/in oder einem Studium eröffnen sich weitere Karrierewege.

Nein, mit Deinem fachlichen Background stehen dir neben der Getränkebranche vielfältige berufliche Möglichkeiten offen. Als Experte bzw. Expertin für Fermentation ist z.B. die Biotech- und Pharmabranche ein möglicher Arbeitgeber. Du interessierst dich für Betriebswirtschaft? Dann ist vielleicht der Getränkehandel das richtige für dich. Durch die interdisziplinäre Ausbildung zum/zur Brauer/in und Mälzer/in bist du in vielen Branchen gefragt!

Mit einer Ausbildung als Brauer/in und Mälzer/in bist Du in Brauereien auf der ganzen Welt gefragt, denn die Ausbildung hat einen hervorragenden Ruf. Zudem ist die Braubranche eine sehr familiäre Branche: Man kennt sich, man hält zusammen und tauscht sich aus.

Der Mälzer bereitet das Getreide so auf, dass daraus überhaupt Bier entstehen kann: Er macht aus Gerste Malz. Der Brauer verwendet dieses Malz und braut daraus Bier. Jeder Schritt fordert spezielles Wissen und Können. Weil aber früher fast jede Brauerei auch eine eigene Mälzerei betrieben hat, wurden die Berufe zusammengelegt und umfassen heute vom Umgang mit Rohstoffen bis zur Steuerung moderner Brauanlagen den gesamten Produktionsprozess „Vom Halm zum Glas“. Nur wenn beides passt, stimmt am Ende auch die Qualität im Glas.